Kilimanjaromarathon Marathon, Gipfel und so weiter …..
LAC’s in Afrika – by Kathy Smolak
Nachdem Gabi Weidinger vor einiger Zeit davon sprach einmal den Kilimandscharo zu erklimmen, erfüllten ihr die LAC’s diesen Wunsch zum letzten runden Geburtstag. Nach etwa 1 Jahr Vorbereitungszeit war es nun so weit und einige unserer Vereinsmitglieder starteten am 21. Februar ihre Reise nach Tanzania in Afrika.
Der Zeitpunkt wurde, wie soll es beim LAC anders sein, aufgrund des Kilimandscharo-Marathons am Sonntag dem 23.02.2025 in der Stadt Moshi, gewählt.
Markus Eckel, Gabi Weidinger und Kathy Smolak liefen die 5km und warteten anschließend auf unseren Obmann Markus Reidlinger, der die 42,2km mit knapp 600 HM gewohnt souverän in 3:40, absolvierte. Auch wenn ihm die afrikanische Hitze doch sehr zu schaffen machte.
Am Montag fuhren wir, Kathy Smolak, Gabi Weidinger und Markus Reidlinger, zum Machame-Gate und das Abenteuer Kilimandscharo begann auf 1800 HM zuerst durch den Regenwald. Das 17köpfige Team, an der Spitze Guide Godson, versorgte uns mit wertvollen Informationen rund um den Berg und Afrika. Der Koch Ayubu bereitete köstliche vegetarische Speisen welche uns Remi immer mit einem Lachen im Gesicht servierte. Die Porters trugen unser Gepäck und alles was benötigt wurde jeden Tag auf ihren Köpfen und Schultern und begrüßten uns bei jeder Gelegenheit mit ihrem „Jambo“. Jeden Morgen wurden wir um 5:30 Uhr mit Tee direkt ins Zelt geweckt und nach dem Frühstück marschierten wir täglich um die 7 Uhr die geplante Route bergauf und auch wieder bergab um den Körper an die ungewohnte Höhe anzupassen. Auf unserer Tour begleiteten uns stets die Sonne, viel Staub, afrikanische Pflanzen, Schweiß, unzählige Gespräche, Lachen und der schneebedeckte Kilimandscharo im Blick.
Wir übernachteten bei +22 bis -2 Grad in Zelten in verschiedenen Camps, die sich Machame, Shira, Barranco, Barafu und Mweka nannten.
Am Freitag, den 28.02. um 23:30 Uhr begann endlich unser Aufstieg zum Gipfel des Kilimandscharo, dem „Uhuru-Peak“, dem „Roof of Africa“! in 6,5 Stunden ging es 5km lang mit 1200 HM steil bergauf bei bis zu -11 Grad. Die Höhen,uft haben wir nicht alle gut vertragen, aber die Fahne des LAC durfte kurz da oben, genau bei Sonnenaufgang um 6:15 Uhr Morgens, wehen und wir strahlten. Ein unvergessliches und auch teils mühsames Erlebnis!
Nach dieser Anstrengung durften wir noch 2 Tage Safari in der Hitze Afrikas genießen!